St. Gregor Kaufmannskirche
Projektbeschreibung
Für die Gemeinde, den Verein und die Besucherinnen und Besucher Erfurts wurde die St. Gregor Kaufmannskirche als offener Ort für Begegnung, Beratung, Konzerte und Ausstellungen neu nutzbar gemacht.
Ausgangspunkt war der respektvolle Umgang mit der historischen Kirche, ihrer künstlerischen Ausstattung und den Bedürfnissen der Gemeinde.
Die Kernidee war, neue begehbare Raummöbel nur im westlichen Teil einzufügen und den gotischen Kirchenraum sonst möglichst frei und lichtdurchflutet zu belassen.
Offene Emporenkuben im Mittelschiff schaffen neue Sichtbeziehungen zwischen den Nutzungen und dem Sakralraum.
Geschlossene Kuben in den Seitenschiffen ergänzen das Raumprogramm um Teeküche sowie barrierefreie WC-Räume mit Wickeltisch.
Der wichtigste Effekt ist ein klar gegliedertes Zusammenspiel von Alt und Neu, das den Raum funktional erweitert und zugleich seine besondere Atmosphäre stärkt.
Jurykommentar
Die Erfurter Kaufmannskirche wurde behutsam für kirchliche, kulturelle und soziale Nutzungen erweitert. Neue Raummöbel schaffen Infrastruktur, ohne die Wirkung des gotischen Kirchenraums zu überdecken. Sie ist ein gelungenes Beispiel für die Transformation von Kirchengebäuden, wie sie vielerorts für deren Erhalt nötig ist.
Beteiligte
Bilder & Pläne